Klassische Fehler beim Reisen mit dem Wohnmobil - worauf Sie achten sollten, wenn Sie mit einem gemieteten Wohnmobil reisen

Im Folgenden finden Sie die klassischen Fehler beim Wohnmobilreisen, die nicht nur unangenehm sind sondern zum Teil auch (sehr) teuer werden können.

Insbesondere "Neulinge", die das erste mal ab Hamburg ein Wohnmobil mieten oder auch direkt in Frankreich / Marseille oder Italien / Pisa Ihr Wohnmobil gemietet haben, machen nach unseren langjährigen Erfahrungen immer wieder die selben Fehler, die in der Regel sehr unangenehme Auswirkungen haben und ggf. auch (sehr) teuer werden können.

Wenn Sie bei Adventure Tours ein Wohnmobil mieten, ob in Hamburg, Italien / Pisa oder Frankreich / Marseille werden Sie gründlich eingewiesen. Und doch gibt es sehr viel zu beachten und so wird immer mal dieser oder jenner wichtige Hinweis vergessen. Deshalb unsere nachfolgende Aufzählung der 10 klassischen Fehler:

1. Zu "schnelles" fahren und Hektik, insbesondere im südlichen Ausland das befahren der Innenstädte.

Sie sind im Urlaub und nicht auf der Flucht! Unsere hochwertigen Fahrzeuge liegen alle in der Preisklasse zwischen 40.000 und 65.000 €. Schäden sind nicht nur unangenehm, sie werden auch sehr schnell teuer. Die goldene ADAC - Regel lautet: Wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, unsicher sind ob es passt, es eng und unübersichtlich wird - Geschwindigkeit raus!

Die meisten Schäden werden beim Rückwärtsfahren oder an engen und unübersichtlichen Stellen verursacht, weil der / die FahrerIn sich nicht die Zeit nehmen, eben doch stehen zu bleiben und einmal mehr nachzusehen, ob hinten etwas ist, ob das mit dem um die Ecke fahren passt, der Bordstein nicht doch zu hoch ist oder ein entgegen kommendes Fahrzeug erst durch zu lassen, weil die Straße doch recht eng ist.

Deshalb: Lieber einmal mehr einweisen und nachsehen lassen, lieber einmal mehr anhalten, als sich dann den ganzen Urlaub über ein kaputtes Wohnmobil ärgern und am Ende dann auch noch die dicke Rechnung...

Beachten Sie: In den südlichen Ländern haben die Städte und Dörfer noch die uralten Straßenstrukturen, in denen sie einmal angelegt wurden.

Die Suche nach einem Parkplatz endet dort oft in einer Katastrophe. Wenn Sie mit uns reisen, buchen Sie einfach die Wunschregion mit, dann bekommen Sie ein Empfehlung für den stadtnahen Campingplatz, einen geeigneten Parkplatz und ein entsprechend vorprogrammiertes Navigationsgerät gleich mit.

2. Rückwärtsfahren und fahren an engen Stellen ohne Einweisung.

Die meisten unserer Fahrzeuge sind mittlerweile mit einer Rückfahrkamera ausgestattet. Und doch kommt es immer wieder zu erheblichen Schäden im hinteren Bereich.

Die Hauptursache dafür ist, dass sich blind auf die Kamera und oder die Rückspiegel verlassen wird und der / die FahrerIn sich nicht einweisen lässt. Aber selbst mit Einweisung kommt es immer wieder zu schweren und teuren Schäden.

Wie werden solche Schäden vermieden? Lassen Sie sich grundsätzlich beim rückwärtsfahren einweisen. Die Kamera "sieht" im oberen Bereich keine Äste und hat einen eingeschränkten Blickwinkel. Im Rückspiegel haben Sie mehrere tote Winkel.

Immer wieder zu beobachten: Es wird falsch eingewiesen! Der oder die Einweisende sollte niemals im hinteren Bereich des Wohnmobils stehen. Im Rückspiegel ist nicht zu sehen, ob der / die Fahrerin Sie sieht und selbst wenn die Fenster vorne offen sind, hört der / die FahrerIn Sie kaum, wenn Sie von hinten rufen.

Deshalb: Der / die Einweisende geht kurz nach hinten, um sich zu vergewissern, was hinten ist. Zur Einweisung steht Sie / Er aber vorne seitlich am Fahrerhaus und es sollten immer beide Fenster offen sein. Wenn Sie ca. 1,5 Meter in Höhe des Fensters vom Fahrerhaus entfernt stehe, so können Sie bis auf ca. 2 Meter genau sehen, was hinter dem Wohnmobil ist. Und wenn Sie es nicht mehr sehen könne, so gilt: Stop, wieder nachschauen und Stück für Stück an den gewünschten Punkt.

Unsere Wohnmobile sind zwischen 2,20 und 2,45 Meter breit, zum Teil 7,60 Meter lang und fast 3 Meter hoch. Auf engen Straßen sind Sie ganz schnell einmal obern rechts oder links in den Ästen, die über der Straße hängen oder der Spiegel ist ab. Das passiert häufig, wenn Sie einfach weiter fahren, statt ein entgegen kommendes Fahrzeug mit einem Zwischenhalt erst durch zu lassen oder an ganz engen Stellen den / die Beifahrerin zu bitten von draußen zu schauen ob es passt.

3. Schäden im seitlichen Bereich und an den Trittstufen.

Ein Wohnmobil ist deutlich länger als ein PKW - deshalb hat es bei Fahrten um die Ecke ein Verhalten wie ein Bus. Das "Hinterteil" zieht in einem deutlich engeren Radius um die Ecke als das "Vorderteil", um so mehr Sie das Lenkrad einschlagen. Steht rechts ein Laternenmast und Sie kommen mit dem Fahrerhaus gerade so daran rechts herum vorbei, so werden Sie den Mast mit Sicherheit mit dem mittleren Bereich des Wohnmobils treffen. So etwas kann auch schon mal zu einem Totalschaden führen...

Deshalb: Holen Sie bei Fahrten um Ecken immer deutlich aus und schauen Sie im Rückspiegel, ob Sie heil um die Ecke kommen. Schrittgeschwindigkeit und weniger ist hier unabdingbar.

Immer wieder vergessen unsere Kunden, dass die Trittstufe insbesondere bei den Kastenwagen unter dem Wohnmobil montiert ist. Bürgersteige über 25 cm sind da schon ein Problem und die Trittstufen sind in der Regel dann Schrott.

4. Schäden auf Campingplätzen, grobe Fahrlässigkeit.

Sehr häufig werden Schäden auf Campingplätzen verursacht. Die Ursache dafür ist so gut wie immer die Nichtbeachtung der ersten 3 Punkte...

Ist die Aussage "mir kam ein Fahrzeug entgegen und ich konnte nicht ausweichen" oder "der Stellplatz war so unübersichtlich" bzw. "von hinten drängelte jemand" wirklich die Beschreibung der Ursache? Auf Campingplätzen und in deren Einfahrten gilt Schrittgeschwindigkeit und besondere Achtung sowie Rücksichtnahme...

Die meisten Kunden wissen nicht, dass die Vollkasko - Versicherungen Schäden auf Campingplätzen, die ohne nachweisbare Einwirkung eines anderen Fahrzeuges oder einer anderen Person entstehen, nicht versichern. Auch unser hauseigener Komfortservice deckt diese Schäden nicht ab! Wir bemühen uns zwar immer um eine möglichst kulante Handhabung der Problematik, aber auch wir haben da unsere Grenzen...

Darüber hinaus wird immer bei Schäden insbesondere im hinteren und seitlichen Bereich ohne Einwirkung eines anderen Fahrzeuges / einer anderen Person deutlich geprüft, ob diese vermeidbar gewesen wären, indem die Punkte 1 bis 3 beachtet werden. Die Reparatur einer kompletten Seitenwand an einem Kastenwagen kostet bis zu 20.000 €. Wenn dieser Schaden auf einem Parkplatz an einer Ausfahrt oder mitten auf der Landstraße ohne Einwirkung eines anderen Fahrzeuges / einer anderen Person entstanden ist, so kann es sehr schnell zu einer weitaus höheren Beteiligung an den Reparaturkosten kommen, als die Höhe der hinterlegten Kaution...

5. Schäden am Inventar und an der Ausstattung durch unsachgemäße Behandlung.

Unsere Wohnmobile sind hochmodern und bieten jeden erdenklichen Komfort. Wir freuen uns immer bei der Übergabe, wenn unsere Kunden die auch von innen toll ausgestatteten Fahrzeuge bewundern.

Um mit den Fahrzeugen mit Zuladung unter 3 Tonnen zu bleiben, sind alle An- und Einbauten Leichtbauten. Sie erfüllen ihre Funktion, sind aber sehr empfindlich gegenüber unsachgemäßer Behandlung.

Alle Fahrzeuge haben eine mehr als 4 Meter lange Markise. Diese Markisen mögen es nicht, wenn sie nass oder mit Blättern aufgerollt werden, dann schimmeln sie sehr schnell. Und erst recht sind sie nicht standfest bei Wind. Bei mehr als 16 Quadratmetern "Segelfläche" reisst eine vom Wind erfasste Markise das halbe Dach mit ab... Also: Nicht nass oder mit Blättern aufrollen und niemals unbeaufsichtig und bei Wind ausgefahren lassen.

Es ist toll, dass an Bord eine Dusche, eine Toilette usw. vorhanden sind. Wird der Duschraum aber nach dem duschen nass gelassen, so dringt die Feuchtigkeit in die Wände hinter der Plastikverkleidung, die Furniere platzen ab usw. Der Duschvorhang schimmelt, wenn er nass aufgewickelt wird... Deshalb: Immer nach dem Duschen trocken wischen und den Vorhang abtrocknen lassen.

Leider gehören heraus gebrochene Türen, abgerissene Schrank und Fenstergriffe, abgebrochene Wasserhähne, nass gewordene Matratzen (Dachfenster offen gelassen), ausgerissene Verdunkelungen usw. zu unserem Vermieter - Alltag. Das meiste davon ist vermeidbar, wenn Sie sich Zeit lassen und die Ruhe bewahren...

6. Der Kühlschrank kühlt nicht...

Wohnmobil - Kühlschränke lassen sich in er Regel mit 220 Volt, 12 Volt und Gas betreiben. Bei 12 Volt - Betrieb haben sie aber nur eine Erhaltungskühlung - es kann nichts herunter gekühlt werden. Stellen Sie nach dem Einkauf also nur die Sachen aus dem Kühlregal in den Kühlschrank, wenn Sie noch weiter fahren wollen! Sonst kann er Kühlschrank "kippen", das bedeutet, dass z.B. wenn Sie 2 x 1,5 Liter Wasser hineinstellen, praktisch die Temperatur des Wassers hat. Während der Fahrt kann er nicht das Wasser herunter kühlen und im schlimmsten Fall wird er immer wärmer bis zur Raum- Außentemperatur.

Ein Klassiker: Das Wohnmobil auf dem Parkplatz abgestellt und mehrere Stunden in der Stadt unterweg - aber vergessen, den Kühlschrank auf Gas umzustellen. Sie kommen wieder und Ihr Kühlschrank ist warm.

Wenn der Kühlschrank warm ist, dann hilft nur folgendes: Alles auräumen, was nicht dringend gekühlt werden muss. Den Kühlschrank bei 220 Volt oder Gasbetrieb herunter kühlen (das dauert bei fast leerem Kühlschrank ca. ein dreiviertel Stunde) und danach nach und nach wieder einräumen.

 

 

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